Schon im Jahre 1263, während der böhmischen Zeit unter König Ottokar II., bestand auf dem Brucker Schlossberg eine kleine Wehranlage, die aufgrund ihrer strategisch günstigen Lage für Sicherungs- und Sperraufgaben verwendet wurde. Das sogenannte "Castrum Prukke" war ursprünglich eppensteinischer Besitz und wurde vermutlich von Herbord von Füllenstein (nannte sich Herbord von Bruck) verwaltet. Dieser war Truchsess des königlichen Statthalters Bischof Bruno von Olmütz und wahrscheinlich selbst Stadt- und Burghauptmann.